BigMag (Benutzer)
Junior-Harburger
Beiträge: 49
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 06.06.2010 18:40
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 07.06.2010 10:33
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
Timurlenk (Benutzer)
Junior-Harburger
Beiträge: 38
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 16.06.2010 16:33
|
|
| |
Olle schrieb:
ZITAT:
Tschjäh, so viel zur Halbwertszeit dieses Papiers: es ist nicht mehr verfügbar. Schade eigentlich, ich hätte gern was drüber gewusst.
Schau mal hier: http://www.derwirtschaftsverein.de/virthos.php?/Harburg+Vision
|
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 17.06.2010 10:25
|
|
| |
|
Mensch Loide,
Ihr seid ja richtig lieb hier. Inzwischen hab ich das Ding auf der Platte, der BigMag hat's mir gleich gemailt.
Sobald ich die Zeit hab, acker ich den Text mal durch. Wobei Zeit genau das ist, was ich im Moment am wenigsten habe...
Dank an alle bereitwilligen Helfer!
|
|
|
|
|
|
|
Mach da was bei, dann wird das auch was!
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 19.07.2010 16:11
|
|
| |
Langes Geschreibsel - kurzer, bis kein, Sinn. Selbst wenn es absolut niemandem gefallen würde ... ,hä?!? Na, also! Denk_mal, plötzlich und unerwartet steht ein Haus im Garten das größer ist als das Eigene. Oder: Für die [U5], Schloßinsel - TUHH Seiteneingang, muß Trude unter eurem Haus durch! Kaum noch Arbeitsplätze, aber die Studenten haben jeder eine Monatskarte. Ich habe auch Visionen. Zum Beispiel: "Sprung ins Wasser", "Freie Sicht auf den Hafen - weg mit dem Schwarzenberg" oder "Besucht Harburg so lange es noch geht." Anderes Ding: Sollte für den Regenwald spenden - habe dankend abgelehnt! Spontan (ca. 1 Std. S. Peter) fiel mir Ex-Blondchen ein: Wen interessieren die 500 gefällten Bäume auf der Elbinsel Wilhelsburg? Hatte da jemand ´nen Inselkoller und wollte sich ein Floß bauen? Spaß beiseite - Ernst kommt! Mittlerweile is´ mir das (A)lles föllich schnubbe, Glaskästen und Stelzenhäuser stehen mir bis (guck mal ...) "---" hier. (Liegt vielleicht am Alter, Digger.)  M.,_
|
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 22.08.2010 21:01
|
|
| |
|
Hübscher Plan, zumindest teilweise. Aber wir sind hier ja nicht bei den "Siedlern von Catan" und es fällt spontan auf, dass wichtige Parameter in der Betrachtung keine Rolle spielen. Ich könnte jetzt in den ganz tiefen Eimer greifen und sagen, 2020 kommt der Golfstrom zum Erliegen und 30 Jahre später kommen die Gletscher und schieben unseren ganzen Mist gegen die Alpen.
Soweit muss man aber gar nicht gehen um zu erkennen, dass die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht dazu geeignet sind, solch zukunftsweisende Visionen zu ermöglichen.
Gerade in Harburg wird sichtbar, wie weit die soziale Schere eigentlich inzwischen klafft. Ziel allen politischen Handelns müsste sein, krasse soziale Unterschiede zu vermeiden. Wir denken hier immer, dass es in Deutschland keine Aufstände und Unruhen geben kann. Es kann sehr wohl, wenn der Wert der Arbeit weiterhin immer tiefer unter den des Kapitals gedrückt wird. Wenn in diesem Land nicht einmal ein Mindestlohn drin ist, wie wollen wir zu den genannten Ufern aufbrechen?
Wenn ich einige Millionen auf der hohen Kante hätte und gleichzeitig noch eine grandiose Geschäftsidee, ist es ja trotzdem bequemer, die Kohle nach Belieben über den Globus zu schieben statt mir die ganze Arbeit zu machen. Kommt mindestens genauso viel bei rum und ist weniger Risiko. Das meint die Parole "Produktion statt Spekulation!". Ich sehe aber keine politischen Ansätze, die in die Richtung gehen, im Gegenteil.
Und mal ehrlich: Gegen die Massen gut ausgebildeter Asiaten haben wir hier sowieso keine Chance. Die haben alle schon als Schüler mit Computern gearbeitet, als bei uns noch in den Karteikästen geblättert wurde. Das Rennen gewinnen wir nicht mehr, und die für eine Aufholjagd notwendige Revolution unseres Bildungsverständnisses ist nicht in Sicht.
Ein ganz wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Dynamik ist die freie Verfügbarkeit von Wissen. Ich würde mir wünschen, dass eine Kommission die besten Lehrer der Republik ermittelt und die vermitteln dann mit animierten Präsentationen alle Lehrinhalte von der Grundschule bis ins universitäre Niveau. Die Entwürfe werden von Schülern, Studenten und unabhängigen Gremien ausgewählt, nochmal kritisch gegengeprüft und dann im Internet zur freien Verfügung gestellt. Gleichzeitig müsste es jedem Bürger möglich sein, zu jeder Zeit jedes Zertifikat durch Ablegen einer Prüfung zu erwerben. Dieser "Wissenssozialismus" ist meines Wissens bei keiner politischen Partei ein Thema, dabei ist doch die Forderung "die geistigen Ressourcen auszuschöpfen" gar nicht anders umzusetzen.
Ein weiteres Thema zu dem mir spontan die Synapsen klappern ist die angesprochene "postfossile Mobilität". Auch hier sehe ich keine verkehrspolitische Entwicklung hin zum Besseren. Unsere Autobauer werben nach wie vor mit Fahrspaß und maximaler Traktion! In Deutschland wird gar kein Auto unter 100 PS mehr gebaut, dabei heißt "postfossil" doch automatisch leichter und langsamer. Leider bedienen vom Verkehrsministerium bis zur ADAC- Postille alle das Recht auf Geschwindigkeitsrausch. Richtig wäre eine Entschleunigung des Verkehrs, damit auch alternative Antriebe eine Chance haben. Wenn innerorts flächendeckend 40 km/h gelten würde, würde es KEINEN SINN MEHR MACHEN sich in einen Porsche zu setzen. Warum haben wir nicht ein Gesetz das untersagt, in jedweder Verkehrssituation mehr als das notwendige Maß an Energie einzusetzen? Warum gibt es hier keine Nulltoleranz bei Geschwindigkeitsüberschreitung? Ich meine, wir dürfen in diesem Land keine konventionellen Glühbirnen mehr kaufen, aber den 7er BMW dürfen wir treten bis die Traktionskontrolle eingreift. Raucher werden geschasst, aber Autoabgase gelten als notwendiges Übel. Diese völlige Verirrung der Relationen ist für mich logisch nicht nachzuvollziehen. Wir müssen uns mal vergegenwärtigen, dass an der B73 Kinder aufwachsen. Wir können unsere ganzen Sonntagsreden in der Pfeife rauchen, solange solche Verhältnisse akzeptiert werden.
Zur Verwirklichung des Konzepts müssten wir sehr viel mehr Dinge SOFORT tun, zu denen bisher keiner bereit ist.
|
|
|
|
|
|
|
Mach da was bei, dann wird das auch was!
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|
|
Aw: Vision Harburg 2020/50 des Wirtschaftsvereins 22.08.2010 22:58
|
|
| |
|
@ Olle:
Zu Deinen geäußerten Gedanken hier und, so glaube ich mich zu erinnern, auch in einem anderen Teil des Forums, zum Thema Verkehr und Geschwindigkeit, möchte ich folgende Anmerkungen machen:
Geschwindigkeitsregulierung bzw. -reduzierung ist in angesagten Fällen notwendig und zweckmäßig. Allerdings sollte man bedenken, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen in Engpässen kontraproduktiv sind.
Wenn ich durch eine minder dimensionierte Leitung viel elektrischen Strom leiten will, schmort sie durch. Wenn ich durch ein schmales Rohr viel Wasser leiten will, so muss ich den Druck oder das Gefälle erhöhen, sonst entsteht davor zumindest ein Stau.
Ergo: Wenn ich Verkehrsstaus vermeiden will, müsste ich demzufolge die Straßen verbreitern. Eine weitere Versiegelung der natürlichen Oberfläche liegt mir fern. D.h. m.E., der Individualverkehr, insbesondere der Berufsverkehr, sollte in den Ballungszentren zumindest, durch stark verbesserten ÖPNV in der Peripherie, insbesondere während der Rushhour, von der Straße geholt werden.
Um dieses Problem lösen zu können, glaube ich, haben schon vor längerer Zeit Studien stattgefunden. Anscheinend hinken diese der Zeit hinterher, oder die Quintessenz ist zur Realisierung zu teuer.
|
|
|
|
|
|
|
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
|
|