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| Neue Kattwykbrücke: Kritik der Harburger SPD |
| Freitag, 21. August 2009 | |||
(MM) Wird eine städtebauliche Jahrhundertchance durch den Bau der neuen Kattwykbrücke vertan?Dieser Auffassung ist jedenfalls Frank Wiesner, Verkehrspolitischer Sprecher der Harburger SPD: "Mit dem angekündigten Bau einer neuen Kattwyk-Bahnbrücke werden öffentliche Mittel an der falschen Stelle eingesetzt." Das einzig Positive sei, dass die Brücke nicht in der Nähe der Harburger Schlossinsel gebaut wird ... ... so Wiesner weiter. Wiesner vermutet, dass in den Hinterköpfen der Planer die Wohngebiete in Moorburg und Bostelbek bereits verschwunden sind: "Hier ist gar nichts klar: Wie wird die Brücke angebunden? Müssen hinterher aus dem Sachzwang 'Die Brücke ist ja nun fertig' Wohngebiete wie Moorburg oder Bostelbek völlig neue bisher unbekannte Bahntrassen erleiden?" Dabei hätte der Senat eine große Chance gehabt, einen "großen Wurf" zu landen: "Hafenbahntunnel in der Harburger Innenstadt mit Anschlüssen nach Norden zu den bestehenden Elbbrücken und zum Harburger Bahnhof," so Wiesner. Es sieht aber so aus, als ob für diesen städtebaulichen Meilenstein, die 120 Jahre lange Trennung zwischen Harburger Innenstadt und Binnenhafen aufzuheben nun kein Geld mehr übrig sei. "Schade, aber von diesem CDU/GAL-Senat hatte Harburg sowieso nichts Gutes zu erwarten.." Zum Hintergrund: Die HPA (Hamburg Port Authority) hatte Anfang der Woche bekannt gegeben, dass sie einen Planungsauftrag für rund 1,3 Millionen Euro an eine Bietergemeinschaft vergeben habe, die die Planungen für den Bau einer Eisenbahnbrücke direkt neben der jetzigen Kattwykbrücke übernehmen sollen. Nach derzeitigem Planungstand soll der Planfeststellungsantrag für den Bau in 2011 gestellt und die Brücke von 2013 bis 2015 gebaut werden. Der Kreischef der Harburger CDU, Ralf-Dieter Fischer, sieht in dieser Entscheidung gern entgegen: "Der ursprüngliche Plan wäre schädlich für eine nachhaltige Entwicklung im Binnenhafen gewesen, daher sind wir nach unserem langen Kampf für diese Brücke sehr zufrieden." Kommentare (1)
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Max
schrieb:
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Also ich bin nicht vom Fach.. aber wäre ein (Hafen-) Bahntunnel nicht finanziell eine ganz andere Liga als eine neue Kattwykbrücke? Immerhin muss der Bahnverkehr ja während der Bauzeit weiterfließen. Und ich vermute mal, dass der Boden hier am Hafen nicht besser als in der Hafencity ist, d.h. man muss oberirdisch bauen oder er würde richtig teuer. Um oberirdisch zu bauen, müsste man dann den Tunnel unter der Buxtehuder Straße oder unter dem Karnapp / dem Freudenberger Gelände herführen. Also B73-Verkehr durch die Stadt leiten oder die Zufahrt zum Hafen von Westen deutlich erschweren und einen Teil des Betriebs von Freudenberger verlagern? Auch wenn so ein Tunnel einen riesen Gewinn für Harburg bedeuten würde.. kann man den überhaupt finanzieren?? |
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(MM) Wird eine städtebauliche Jahrhundertchance durch den Bau der neuen Kattwykbrücke vertan?





