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Bronze für Harburger Radsportteam
Mittwoch, 9. September 2009
Foto (HRG): (v.l.n.r) Max Nabrotzky, Tosan Teetzmann, Felix Rieckmann, Jannis Schröder(MM) Das war eine Überraschung! Die Nachwuchsfahrer der Harburger Radsport-Gemeinschaft vom Team Sparkasse Harburg-Buxtehude gewannen am vergangenen Wochenende ganz überraschend die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Vierermannschaftsfahren auf der Straße.

Als einziges Vereinsteam nahmen sie den Kampf im sachsen-anhaltinischen Genthin gegen 20 Landesverbandsmannschaften auf und fuhren eine für sie sensationelle Zeit von 53:50 min. für die Distanz von 41,6 km (46,3 km/h). Die Harburger waren ...

... damit um 1,17 min langsamer als die favorisierten Berliner und 54 Sekunden als die Auswahl Brandenburgs.

Eigentlich hatten die Jungs nur das Ziel unter die ersten 6 zu fahren, um damit im Ergebnis von 2006 gleich zu ziehen, denn in den letzten drei Jahren passierte immer etwas währrend des Rennens oder in der Vorbereitung. Dieses Mal klappte die Vorbereitung optimal, angefangen beim überaus wichtigen Warmfahren und, noch wichtiger, bis zur Motivation bis in die Haarspitzen.

Technisch hoch aufgerüstet mit Zeitfahrrädern, Scheibenrädern und Zeitfahrhelmen konnte die Equipe auch materiell gegen die hoch geschätzte Konkurrenz aus Hessen, Bayern und Thüringen mithalten und in diesem Falle sogar abhängen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49, 7 km/h für die ersten 10 km ging das HRG-Team überaus schnell an. Bei der ersten offiziellen Zwischenzeit nach der ersten Runde bei Kilometer 20,8 km waren die Harburger aber mit zwei bis 10 Sekunden Rückstand noch sechster. Auf den nächsten Kilometern sorgte dann der  Jungster Jannis Schröder (15 Jahre/Finkenwerder) für hohes Tempo. An der letzten Wende musste er dann aber dem hohen Tempo Tribut zollen und abreißen lassen. Von da ab lagen die letzten 10 km in der Hand der "alten" Fahrer. Teamkapitän Felix Rieckmann (16/Langenbek) sorgte für Ordnung, Tosan Teetzmann (16/Neetze bei Lüneburg) für hohes Tempo und Max Nabrotzky (16/Lüneburg) sorgte für lange Führungen.

Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde es noch mal knapp, als das Tempo an der Havelbrücke auf unter 40 km/h fiel. Aber diese kurze Schwäche konnten die Jungs dann auf den letzen beiden Kilometern wieder wett machen. Überglücklich waren natürlch auch die beiden Trainer Frank Plambeck und Andre Nötzel, für die so ein Erfolg natürlich die gesamte Vereinsarbeit der letzten Jahre belohnte.





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