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| Gedenken an NS-Opfer im Harburger Rathaus |
| Donnerstag, 30. Oktober 2008 | |
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In der Ausstellung "Lila Winkel - die vergessenen Opfer des NS-Regimes", wird das Schicksal des am 6. November 1890 in Harburg geborene Karl Reese dokumentiert, der im August 1937 zusammen mit 14 weiteren Angeklagten vom Hanseatischen Sondergericht zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt wurde, weil er sich für die verbotene ... ... "Internationale Bibelforscher-Vereinigung" betätigt hatte. Im Oktober 1937 wurde er in das KZ Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin überführt. Zweieinhalb Jahre später war er tot. Nach ihm wurde 1987 eine Straße in Harburg benannt. Die Ausstellung ist von Donnerstag, dem 6. November, an zwei Wochen lang im Harburger Rathaus zu sehen. Die Ausstellung wird von zwei weiteren Begleitveranstaltungen umrahmt. Am 13. November wird im Haus der Kirche am Harburger Ring um 19.00 Uhr der Film "Standhaft trotz Verfolgung - Jehovas Zeugen in der NS-Zeit" gezeigt. Am 18. November gibt es ein öffentliches Zeitzeugengespräch mit Richard Rudolph um 19.00 Uhr im Haus der Kirche. Wie in den vergangenen Jahren rufen die "Initiative Gedenken in Harburg" und die Harburger Bezirksversammlung auch in diesem Jahr wieder die Harburger zur Teilnahme an ihrer öffentlichen Gedenkveranstaltung am 10. November um 18.00 Uhr am Harburger Synagogenmahnmal an der Eißendorfer Straße / Ecke Knoopstraße auf. Kommentare (0)
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